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Handy am Steuer: Übersicht, Strafe, Bußgeld und Punkte

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Verkehrsrechtsexperte

Geprüft von Steffen Klug

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Das Wichtigste zum Thema „Handyverstoß“

  • Es ist verboten, während der Fahrt ein Handy zu benutzen.
  • Autofahrer dürfen ein Handy als Navigationshilfe nur dann benutzen, wenn es in einer Halterung befestigt ist.
  • Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung ist untersagt und mit einem Bußgeld belegt.
  • Auch das Tippen von Textnachrichten oder das Surfen im Internet ist während der Fahrt verboten.
  • Die Verwendung von Headsets oder Freisprecheinrichtungen ist erlaubt, solange das Handy nicht in der Hand gehalten wird.
  • Das Bußgeld für die Verwendung eines Handys während der Fahrt beträgt derzeit 100-200 Euro und es droht ein Punkt in Flensburg.
  • Bei Unfällen, die durch die Nutzung eines Handys am Steuer verursacht wurden, kann eine Geldstrafe von bis zu 5000 Euro oder sogar eine Freiheitsstrafe drohen.
  • Als Autofahrer:in sollten Sie sich immer auf Ihre Fahrt konzentrieren und Ablenkungen durch das Benutzen des Handys vermeiden.
  • Es ist ratsam, sich in verkehrsrechtlichen Angelegenheiten frühzeitig an einen Anwalt für Verkehrsrecht zu wenden, um effektive Rechtsberatung und Unterstützung zu erhalten.


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Punkte bei Handy am Steuer? – Was Sie dürfen und was nicht

Handy am Steuer – ein Thema, das immer wieder für Diskussionen sorgt und leider auch immer wieder zu schweren Unfällen führt. Dabei ist die Nutzung des Handys während der Fahrt nicht nur gefährlich, sondern auch gesetzlich verboten. Im Bußgeldkatalog sind für Verstöße, klare Strafen und Bußgelder festgelegt. Doch wie hoch sind diese Strafen und welche Konsequenzen drohen mir, bei einem Verstoß gegen das Handyverbot? In diesem Artikel geben wir einen Überblick über die wichtigsten Fakten rund um das Thema „Handy am Steuer“. Wir betrachten dabei genauer den Bußgeldkatalog, die Strafen, Bußgelder und Punkte, die bei Verstößen fällig werden können und informieren über die rechtlichen Grundlagen und Konsequenzen, die damit einhergehen.

Auch auf die Möglichkeiten eines Einspruchs oder die Nutzung von Freisprecheinrichtungen gehen wir ein. Dennoch gilt: Wer das Handy während der Fahrt nutzt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer:innen. Informieren Sie sich im folgenden über das Thema und tragen Sie dazu bei, die Straßen sicherer zu machen.

Handys am Steuer stellen ein großes Risiko für den Straßenverkehr dar und sind daher nach geltendem Recht nicht erlaubt. Jeder Verstoß gegen die Bestimmungen des Straßenverkehrs führt zu Bußgeldern, Punkten in Flensburg und gegebenenfalls zum Führerscheinentzug. Um gerichtsfeste Beweise zu erbringen, werden bei Verkehrsdelikten häufig Videos oder Fotos angefertigt oder Autofahrer:innen persönlich vor Ort angesprochen. Der Bußgeldkatalog listet alle Regelungen mit ihren jeweiligen Sanktionen auf. In unserem Artikel erhalten Sie einen Überblick über die Strafen und Regelungen beim Telefonieren am Steuer sowie den Umgang mit dem Bußgeldbescheid sowie Einspruchsmöglichkeiten.

Warum ist die Handynutzung am Steuer verboten?

Die Handynutzung am Steuer ist aus gutem Grund verboten: Sie stellt eine erhebliche Gefahr im Straßenverkehr dar. Wer während der Fahrt sein Handy benutzt, lenkt seine Aufmerksamkeit von der Straße ab, was zu Unfällen führen kann. Selbst das kurze Lesen oder Schreiben einer Nachricht kann schon ausreichen, um einen schweren Unfall zu verursachen. Aus diesem Grund sind sowohl das Telefonieren, als auch das Schreiben von Nachrichten am Steuer, verboten und können mit empfindlichen Bußgeldern, Punkten in Flensburg oder sogar einem Fahrverbot geahndet werden. Es ist wichtig, dass jede:r Verkehrsteilnehmer:in seine volle Aufmerksamkeit dem Verkehrsgeschehen widmet und so dazu beiträgt, die Sicherheit auf unseren Straßen zu erhöhen.

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Handyverbot – was ist erlaubt und was nicht?

Die gesetzliche Grundlage für das Handyverbot am Steuer ist § 23 Abs. 1a der Straßenverkehrsordnung (StVO). Demnach ist es verboten, während der Fahrt ein Mobiltelefon oder ein anderes elektronisches Gerät zu benutzen, wenn hierfür das Mobiltelefon oder das Gerät aufgenommen oder gehalten werden muss.

Erlaubt ist lediglich die Nutzung des Handys oder eines anderen Geräts, wenn es über eine Freisprecheinrichtung verfügt, oder das Gerät in einer festen Halterung befestigt ist und lediglich mit einer Sprachsteuerung bedient werden kann . Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass auch in diesen Fällen die Konzentration auf den Straßenverkehr nicht beeinträchtigt werden darf.

Zusätzlich ist zu beachten, dass das Verbot nicht nur für das Telefonieren am Steuer gilt, sondern auch für das Schreiben von E-Mails oder Textnachrichten sowie das Surfen im Internet.

Wann ist das Handy am Steuer erlaubt?

Während der Fahrt zu telefonieren kann gefährlich sein und ist in vielen Ländern illegal. Allerdings gibt es bestimmte Optionen, die es Fahrer:innen erlauben, während der Fahrt zu telefonieren, ohne gegen das Gesetz zu verstoßen.

Telefonieren am Steuer mit Headset: Eine Möglichkeit ist, ein Headset zu verwenden. Ein Headset ermöglicht es den Fahrer:innen, ohne die Hände vom Lenkrad zu nehmen, zu telefonieren. Das bedeutet, dass die Fahrer:innen immer noch die Kontrolle über das Fahrzeug hat und somit sicherer fährt.

Das Handy per Sprachfunktion zu benutzen, ist eine weitere Möglichkeit, das Handy am Steuer zu benutzen. Viele moderne Handys verfügen über eine Sprachsteuerungsfunktion, die es den Fahrer:innen ermöglicht, Anrufe zu tätigen oder entgegenzunehmen, ohne das Gerät zu berühren. Auf diese Weise können die Fahrer:innen sich auf die Straße konzentrieren, während diese  telefonieren.

Telefonieren am Steuer mit eingebauter Telefonanlage, ist eine weitere Option, die das Telefonieren am Steuer ermöglicht. Einige Fahrzeuge haben eine Telefonanlage, die es dem Fahrer ermöglicht, während der Fahrt zu telefonieren, ohne gegen das Gesetz zu verstoßen. Der Fahrer kann das Telefonieren über das Autoradio oder über separate Lautsprecher und Mikrofone im Auto durchführen.

Telefonieren am Steuer mit Freisprechanlage (Freisprecheinrichtung), ist die sicherste Option für eine Handynutzung am Steuer. Hierbei ist jedoch das Vorhandensein einer Freisprechanlage (Freisprecheinrichtung) nötig. Eine Freisprechanlage ist eine Vorrichtung, die es Fahrer:innen ermöglicht, während der Fahrt zu telefonieren, ohne das Handy in der Hand halten zu müssen. Die meisten Freisprecheinrichtungen werden über Bluetooth oder ein Kabel an das Telefon angeschlossen und verwenden Lautsprecher und Mikrofone im Auto, um die Audioübertragung zu ermöglichen. Die fahrende Person kann das Telefonieren über das Autoradio oder über separate Lautsprecher und Mikrofone im Auto durchführen.

In jedem Fall muss das Fahrzeug für das Telefonieren am Steuer mit einer dieser Optionen stehen und der Motor abgestellt sein. Wenn das Fahrzeug in Betrieb ist, ist das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung oder Headset illegal und kann zu hohen Geldstrafen, Punkten in Flensburg und Fahrverboten führen.

Handy am Steuer: Nur ein ganz kurzer Blick ist okay

Gemäß § 23 der Straßenverkehrsordnung (StVO) ist es verboten, als Fahrzeugführer:in während der Fahrt ein Mobiltelefon oder ein anderes elektronisches Gerät an sich zunehmen oder zu halten, um damit zu telefonieren oder zu kommunizieren. Dies gilt unabhängig davon, ob das Gerät mit den Händen oder über Freisprecheinrichtungen oder andere Vorrichtungen bedient wird.

Eine Ausnahme von diesem Verbot besteht nur dann, wenn das Fahrzeug steht und der Motor ausgeschaltet ist, oder wenn das Fahrzeug zur Gefahrenabwehr oder zur Erbringung von Hilfeleistungen angehalten wurde und die Nutzung des Geräts hierfür erforderlich ist.

Es ist also grundsätzlich nicht erlaubt, während der Fahrt das Handy oder ein anderes elektronisches Gerät in die Hand zu nehmen oder zu bedienen. Ein „ganz kurzer Blick“ auf das Handy während der Fahrt ist somit auch nicht erlaubt, da bereits das Aufnehmen oder Halten des Geräts eine Ordnungswidrigkeit darstellt.

Handy am Steuer – Das ist verboten

  • Telefonieren
  • Anrufe ablehnen
  • Das mobile Navigationssystem nutzen
  • Das Handy als Diktiergerät benutzen
  • Verwendung von Tablets und E-Readern
  • Lesen oder Schreiben einer SMS, E-Mail, Textnachrichten

Das Handy am Steuer zu benutzen ist verboten und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Dabei ist es unerheblich, ob das Handy zum Telefonieren, als Navigationssystem zur Routenplanung oder als Diktiergerät für Notizen verwendet wird. Auch das Ablehnen von Anrufen oder das Lesen oder Schreiben von SMS, E-Mails oder Textnachrichten, ist während der Fahrt nicht erlaubt. 

Das Verbot bezieht sich nicht nur auf Handys, sondern auch auf Tablets und E-Reader. Das Ziel dieser Regelung ist es, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und Unfälle durch Ablenkung zu vermeiden. Wer gegen das Handy-Verbot am Steuer verstößt, riskiert ein Bußgeld und sogar Punkte in Flensburg. Deshalb sollten Fahrerinnen und Fahrer ihr Handy während der Fahrt ausschalten oder es in einer geeigneten Halterung befestigen und nur bei Bedarf verwenden, wenn sie sicher und rechtskonform ans Ziel gelangen wollen.

Sonderfall: Handy am Steuer an roter Ampel benutzen

Achtung: Mit laufendem Motor an einer roten Ampel – Handyverbot

Auch wenn das Fahrzeug an einer roten Ampel steht, gilt das Verbot, ein Handy während der Fahrt zu benutzen, weiterhin. Das bedeutet, dass es verboten ist, während des Wartens an der Ampel Telefonate zu führen, Nachrichten zu schreiben oder zu lesen oder das Handy anderweitig zu benutzen, wenn der Motor des Fahrzeugs noch läuft. Der Grund dafür ist, dass auch in diesem Fall die Konzentration des Fahrers auf die Verkehrssituation gerichtet sein sollte und das Bedienen des Handys die Aufmerksamkeit vom Straßenverkehr ablenken kann.

 Man darf das Handy nur benutzen, wenn das Fahrzeug zum Stehen gekommen ist und der Motor vollständig abgeschaltet wurde (Das fahrzeugseitige automatische Abschalten des Motors im Verbrennungsbetrieb oder das Ruhen des elektrischen Antriebes ist kein Ausschalten des Motors in diesem Sinne.). Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass das Handy-Verbot am Steuer ein wichtiges Sicherheitsgesetz ist, das darauf abzielt, Unfälle aufgrund von Ablenkung im Straßenverkehr zu verhindern. Es ist daher empfehlenswert, das Handy während der Fahrt grundsätzlich auszuschalten oder in einer geeigneten Halterung zu befestigen, um das Risiko eines Unfalls zu minimieren.

Darf ich das Handy im Auto als Navigationsgerät nutzen?

Es ist erlaubt, das Handy als Navigationssystem während der Fahrt zu benutzen, solange es in einer festen Halterung befestigt ist und der Fahrer es nicht während der Fahrt bedient. Die Fahrer:innen sollten das Handy also vor Fahrtantritt so verstauen, dass es nicht mehr in der Hand gehalten werden muss. Auch die Eingabe von Adressen oder Routen sollte vor dem Fahrtbeginn erfolgen oder von eine:r Beifahrer:in vorgenommen werden.

Es ist wichtig, dass die fahrende Person während der Fahrt die volle Aufmerksamkeit auf den Straßenverkehr richtet. Wenn das Bedienen des Navigationssystems oder des Handys Fahrer:innen ablenkt und die Fahrkonzentration beeinträchtigt, ist es ratsam, anzuhalten, um das Navigationssystem einzustellen.

Allerdings ist zu beachten, dass das bloße Vorhandensein einer Halterung für das Handy nicht ausreicht, um eine sichere Befestigung zu gewährleisten. Die Halterung sollte so angebracht werden, dass das Handy nicht ins Sichtfeld der Fahrer:innen rutscht oder bei einer Vollbremsung durch das Fahrzeug fliegt. Deshalb sollten geeignete Halterungen verwendet werden, die speziell für das Auto konzipiert sind und eine sichere und stabile Befestigung ermöglichen.

Darf man eine SMS lesen oder im Internet recherchieren?

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Nein, das Lesen von SMS-Nachrichten oder das Surfen im Internet während der Fahrt ist ebenfalls verboten und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Das gilt auch für das Schreiben von SMS, das Verfassen von E-Mails oder das Verfassen von Textnachrichten während der Fahrt. Das Ziel dieser Regelung ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Ablenkungen zu minimieren, die zu gefährlichen Situationen auf der Straße führen können. Wenn Fahrer:innen während der Fahrt das eigene Handy benutzen, ist das nicht nur gefährlich für einen selbst, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer:innen.

Es gibt einige Ausnahmen, bei denen die Benutzung des Handys erlaubt ist, wie z.B. in Notfällen oder wenn die Fahrer:innen das Handy als Navigationssystem verwendet, solange es in einer Halterung befestigt ist.

Allerdings sollten Fahrer:innen sich bewusst sein, dass das Handy-Verbot am Steuer vor allem ein wichtiges Sicherheitsgesetz ist, das darauf abzielt, Unfälle aufgrund von Ablenkung im Straßenverkehr zu verhindern. Es ist daher empfehlenswert, das Handy während der Fahrt grundsätzlich auszuschalten oder in einer geeigneten Halterung zu befestigen, um das Risiko von Unfällen zu minimieren und den eigenen Beitrag zu einem sicheren Straßenverkehr zu leisten.

Ist das Fahren mit Handy am Steuer ein A- oder ein B-Verstoß?

Das Fahren mit dem Handy am Steuer gilt laut Bußgeldkatalog als A-Verstoß und wird mit einem Bußgeld in Höhe von 100 Euro geahndet. Außerdem gibt es einen Punkt in Flensburg. Wenn durch das Benutzen des Handys eine Gefährdung oder sogar ein Unfall verursacht wird, kann es sogar zu einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem einmonatigen Fahrverbot kommen.

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Welche Strafen gibt es, wenn man das Handy am Steuer nutzt?

Was kostet Handy am Steuer laut Bußgeldkatalog? Autofahrer:innen, die beim Telefonieren am Steuer erwischt werden, müssen mit unterschiedlich schweren Strafen rechnen.

Bußgeldtabelle: Strafe und Bußgeld für Handy am Steuer

Tatbestand (Verstoß)Strafe/ BußgeldPunkte (e)Fahr­verbot in MonateLohnt ein Einspruch?
Als Kraftfahrer das Handy am Steuer genutzt100 €1Hier prüfen
… mit Ge­fährdung150 €21 MonatHier prüfen
… mit Sachbe­schädigung200 €21 MonatHier prüfen
Das Handy beim Fahrradfahren gehalten und genutzt55 €Hier prüfen

Bei einem Handyverstoß droht ein Bußgeld zwischen 50 und 200 Euro, Punkte in Flensburg sowie Fahrverbote oder Geldbußen. Diese Sanktionen entsprechen den Vorschriften des Bußgeldkatalogs. Bei einem Handyverstoß muss der Autofahrer grundsätzlich mit einer Strafe rechnen. Damit man in solchen Fällen nicht überlegt handelt, ist es ratsam, sich im Vorfeld über die relevanten Regelungen im Bußgeldkatalog zu informieren und gegebenenfalls auch den Rat eines Anwalts zu suchen. Daher gilt: Das Mobiltelefon (Handy) sollte beim Autofahren unbedingt ausgeschaltet sein!

Mit dem Handy in der Hand geblitzt – und jetzt?

Wer mit dem Handy in der Hand geblitzt wird, muss sich auf eine Strafe im Rahmen des Bußgeldkatalogs einstellen. Im Falle eines Handyverstoßes können neben einem Bußgeld zwischen 100 und 200 Euro auch Punkte in Flensburg und sogar ein Fahrverbot drohen. 

Was passiert, wenn man 2-mal (zweimal) mit dem Handy am Steuer erwischt wird?

Wenn man zweimal mit dem Handy am Steuer erwischt wird, gelten die Bußgeldsätze gemäß dem Bußgeldkatalog für Wiederholungstäter:innen. Im Best-Case-Szenario muss man erneut nur mit einem Bußgeld in Höhe von 100 Euro sowie einem Punkt in Flensburg rechnen. Allerdings kann es im Worst-Case-Szenario zu einem höheren Bußgeld oder sogar zu einem Fahrverbot kommen, insbesondere, wenn durch die Nutzung des Handys eine Gefährdung oder ein Unfall verursacht wird. Wie ein wiederholter Verstoß gegen das Handyverbot am Steuer gewichtet wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Schwere des Verstoßes, den Umständen des Vergehens oder der Vorstrafen der   betroffenen Person.

Ein möglicher Best-Case-Fall könnte sein, dass die betroffene Person bei beiden Verstößen nur eine geringe Gefährdung verursacht hat und somit mit einem Bußgeld von insgesamt 200 Euro, sowie zwei Punkten in Flensburg davonkommt.

Ein mögliches Worst-Case-Szenario könnte hingegen sein, dass durch die Verwendung des Handys während der Fahrt eine schwere Gefährdung oder sogar ein Unfall mit Todesfolge verursacht wurde. In diesem Fall könnte es zu einem höheren Bußgeld, einem längeren Fahrverbot, einer Freiheitsstrafe oder sogar dem Entzug der Fahrerlaubnis kommen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die genauen Strafen und Sanktionen in jedem Einzelfall unterschiedlich sein können und von verschiedenen Faktoren abhängen. Es ist jedoch immer empfehlenswert, das Handy während der Fahrt nicht zu benutzen, um das Risiko von Unfällen und Verletzungen zu minimieren. 

Unfall mit Handy am Steuer – was sind die Folgen?

Wenn Autofahrer:innen während der Fahrt ihr Handy nutzen, um beispielsweise zu telefonieren, zu navigieren oder eine SMS zu schreiben, können sie nicht nur eine Ordnungswidrigkeit begehen, sondern auch eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer:innen darstellen. Werden andere Verkehrsteilnehmer:innen dadurch gefährdet, kann ein Bußgeld von 150 Euro verhängt werden. Noch schwerer wiegt das Bußgeld, wenn aufgrund der Handynutzung ein tatsächlicher Unfall entsteht. In diesem Fall beträgt das Bußgeld 200 Euro. Zudem kann es zu einem Strafverfahren kommen.

 Bei einem Unfall übernimmt die Kfz-Versicherung der verursachenden Person normalerweise die Schäden. Allerdings kann die Versicherung in Fällen grober Fahrlässigkeit, wie beispielsweise bei der Nutzung des Handys am Steuer, Regress bei Versicherungsnehmer:innen nehmen. Es ist also immer wichtig, das Handy während der Fahrt nicht zu benutzen, um die eigene Sicherheit und die anderer Verkehrsteilnehmer:innen zu gewährleisten.

Wer mit dem Handy am Steuer in einen Unfall verwickelt wird, muss sich also auf schwerwiegende Folgen einstellen. Es können Bußgelder, Fahrverbote und Punkte in Flensburg – je nach Schwere des Verstoßes – fällig werden.

Daher gilt: Beim Autofahren unbedingt das Handy ausschalten, um keine Konsequenzen oder eine Verkehrsordnungswidrigkeit zu riskieren!

Handy am Steuer in der Probezeit – welche Konsequenzen muss ich befürchten?

Was passiert, wenn Sie in der Probezeit mit dem Handy am Steuer ertappt werden? Wer während der Probezeit mit dem Handy am Steuer erwischt wird, muss mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen. In diesem Fall wird die Probezeit automatisch um zwei Jahre verlängert und es muss ein Aufbauseminar absolviert werden, dessen Kosten vom Fahrer oder der Fahrerin übernommen werden müssen.

Darüber hinaus muss mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt in Flensburg gerechnet werden. Es ist also besonders wichtig, dass man während der Probezeit das Handy nicht am Steuer bedient, um die eigenen Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss der Probezeit nicht zu gefährden.

Handy­verbot gilt auch für Fahr­radfahrer:innen – Das Strafmaß

Ja, auch für Fahrradfahrer:innen gilt ein Handyverbot im Straßenverkehr. Die rechtliche Grundlage dafür ist § 23 der Straßenverkehrsordnung (StVO), der das Benutzen eines Mobiltelefons während der Fahrt untersagt.

Dies gilt rechtlich für alle Verkehrsteilnehmer:innen, also auch für Radfahrer:innen. Das Verbot dient dazu, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Unfälle zu vermeiden. Wer gegen das Handyverbot verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Handy am Steuer –  Einspruch mithilfe eines Anwalts oder einer Anwältin einlegen?

Ein Handyverstoß beim Autofahren kann sowohl für Fahrer:innen als auch andere Verkehrsteilnehmer:innen schwerwiegende Folgen haben. Wird für ein:e Autofahrer:in mit einem Mobiltelefon am Steuer deshalb ein Bußgeld oder gar eine Strafe aufgrund eines Unfalls verhängt, kann diese:r sich gegen den Bescheid innerhalb von zwei Wochen wehren. In solchen Fällen empfiehlt es sich, den Rat und die Unterstützung eines Anwalts oder einer Anwältin von freem in Anspruch zu nehmen, um mithilfe ihres fachkundigen Rates Einspruch einzulegen.

Ein Einspruch kann erhoben werden, um den Bußgeldbescheid überprüfen zu lassen. Der Einspruch kann auf rechtliche Einwände oder Verfahrensfehler gestützt werden. Auch der Nachweis, dass der Verstoß nicht vorsätzlich begangen wurde und keine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer:innen entstanden ist, kann als strafmildernd berücksichtigt werden. 

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Wie kann freem Ihnen weiterhelfen?

Betroffene Autofahrer:innen, die wegen eines Handyverstoßes ein Bußgeld oder gar Strafe erhalten haben, können sich bei einem Anwalt oder einer Anwältin Hilfe holen. Diese können dabei helfen, Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen und den Tatvorwurf zu entkräften. Auch kann man mit evtl. verfügbaren Zeugenaussagen belegen, dass keine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer entstanden ist oder der Beschuldigte das Handy lediglich aufgrund einer persönlichen Notlage benutzt hat. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, sich anhand des Bußgeldkatalogs über mögliche Konsequenzen und Freiheitsstrafen zu informieren und evtl. Gerichtskosten zu vermeiden. 

Bußgeldcheck – Was ist passiert? Handy am Steuer, Rote Ampel überfahren, Autounfallzu schnell gefahrenzu nah aufgefahrenAlkohol am Steuer.

Auf der Webseite gofreem.de wird ein rechtlicher Hilfedienst für Verbraucher:innen angeboten, der kostenlos genutzt werden kann. Hierbei ist es möglich, unabhängige Ratgeber und professionelle Beratung zu verschiedenen Themen im Straßenverkehrs zu erhalten. Von der Überprüfung von Fahrverboten, über die Begutachtung von Bußgeldbescheiden, bis hin zur Einsichtnahme in die Ermittlungsakte – freem bietet eine umfassende rechtliche Hilfestellung für alle, die sich nicht selbst mit dem aktuellen Sachverhalt auseinandersetzen möchten oder Unterstützung benötigen. Dank des transparenten und vereinfachten Verfahrens geht freem sicher und unkompliziert auf Betroffene ein und hilft ihnen dabei, ungerechtfertigte Sanktionen im Bußgeldverfahren anzufechten.

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